Viele Jahre lang spielte der Zeppelin eine unbedeutende Rolle für die Luftfracht. Das könnte sich aber bald ändern, denn der amerikanische Rüstungsbauer Lockheed Martin und das englische Luftfahrtunternehmen Straightline Aviation (SLA) entwickeln und testen eine Version, die 20 Tonnen Fracht laden und selbst auf unwegsamen Gelände landen kann – den sogenannten hybriden Zeppelin.
Der Clou: Der Zeppelin benötigt keine zusätzliche Infrastruktur, sondern kann auf nahezu jeder freien Fläche und sogar auf Wasser landen. Mark Dorey, einer der Gründer von SLA erklärt, dass der hybride Zeppelin somit auch abgelegene Orte ohne Infrastruktur und verstopfte Großstädte problemlos erreichen kann. Zudem ist der Zeppelin schneller als ein Containerschiff und kann es in Sachen Geschwindigkeit sogar mit einem LKW mithalten.
Rob Binns, CEO von Hybrid Enterprises, prognostiziert, dass bereits im Jahr 2018 der erste hybride Zeppelin für den kommerziellen Verkehr eingesetzt werden könnte. Denn schließlich soll der Hybrid-Frachtzeppelin auf der ganzen Welt eingesetzt werden, um Güter sicher und wirtschaftlich von A nach B zu befördern.



